Niddatal wird die Chance eröffnet noch 2016 komplett mit schneller Breitbandversorgung ausgestattet zu werden. Nachdem die Lösung mit MKK Breitband und M-Net aus Gründen der fehlenden Genehmigung durch die Kommunalaufsicht gekippt wurde hat der Bürgermeister Dr.Hertel die vormals bestehenden Kontakte aktiviert und genutzt, um, trotz der Hindernisse, eine Breitbandvariante für Niddatal zu finden.

Dass nunmehr ein Anbieter gefunden ist, der Niddatal komplett und schnell anbinden will,  wird von der CDU ausdrücklich begrüßt. Nicht auszudenken und eine Katastrophe für die Finanzlage in Niddatal wären die Pläne der SPD  mit einer Rückwärtsrolle zur BIGO  gewesen. Zum einen wären auch hier € 135.000.- als Kosten entstanden und zum anderen hätte Niddatal weit hinten in der Umsetzung anstehen müssen, sodass nicht mit einer Realisierung vor 2018/2019 zu rechnen war. Mit großen Lettern hat sich die SPD  für die Niebelungentreue zur BIGO bekannt und von den CDU Verantwortlichen den Gang nach Canossa ( gemeint war Landrat Arnold) gefordert um die Austrittsentscheidung zu revidieren. Jetzt ist die Frage erlaubt, was aus der Breitbandversorgung von Niddatal geworden wäre, wären wir dem Zenario der SPD ,dessen Vorsitzenden und Magistratsmitglied Erhard Reiter gefolgt. Bleibt die Hoffnung, dass nach Einbringung in das Parlament alle Fraktionen schnell und einmütig die Voraussetzungen schaffen, damit noch in diesem Jahr die Verträge mit dem Anbieter abgeschlossen werden können.

Ohne die Standhaftigkeit der Gegner von BIGO hätte die SPD Fraktion einen dramatischen Flurschaden für die Bürger und vor allem die Gewerbebetriebe, für welche Breitband überlebensnotwendig ist, angerichtet.

 

Autor: M. Hahn

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