Schneller als geplant wird der Netzbetreiber Yplay aus Altenstadt das Breitbandnetz in Niddatal in Betrieb nehmen. In den letzten Tagen wurden den Kunden verbindliche Termine zur Freischaltung und Inbetriebnahme der Hausanschlüsse mitgeteilt.

Schnelles Internet ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Durch die Anbindung an die Datenautobahn erhofft sich die CDU weitere Vermarktungschancen der Neubaugebiete sowie des Gewerbegebietes in Ilbenstadt. Nämlich dort bekommen Bauherren sogar die Möglichkeit sich eine Glasfaserleitung direkt bis ins Haus legen zu lassen. Der frühzeitige Ausbau mit Glasfasertechnologie in Niddatal bietet einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kommunen, den es nun zu nutzen gilt.

Nicht mal ein Jahr nachdem die Niddataler CDU den Ausstieg aus der BIGO im Stadtparlament beantragt hatte und gegen den Willen der SPD durchsetzen konnte, bricht Niddatal auf ins Highspeed Internetzeitalter. Durch den Ausstieg aus der BIGO konnte nicht nur der Ausbau in Niddatal vorzeitig erfolgen, auch wurden rund eine viertel Million Euro an Steuergeldern eingespart. Im Gegensatz zur BIGO hat der Niddataler Netzbetreiber den Ausbau auf eigene Kosten ausgeführt. Die Refinanzierung erfolgt durch die Nutzer. Sozialverträglich werden somit lediglich die Nutzer des Netzes an der Finanzierung beteiligt.

Die CDU Niddatal begrüßt die zügige Fertigstellung des Niddataler Breitbandnetzes. Nach den jüngsten Terminprognosen der Breitband-Internetgesellschaft-Oberhessen (BIGO), wäre für Niddatal nicht vor 2018 mit einem Ausbau zu rechnen gewesen.

Spätestens zur Inbetriebnahme des Breitbandnetzes in Niddatal ist wohl von Seiten des ersten Stadtrat und SPD-Vorsitzenden Reiter eine offizielle Entschuldigung fällig. Wurde von der SPD noch vor einem Jahr behauptet, der einzig wahre Weg sei die BIGO, da diese angeblich ein Marktversagen festgestellt hatte. So sollte die SPD nun diese Behauptung revidieren. Die Nibelungentreue der SPD zu Ihrem Landrat hätte nicht nur den Niddataler Steuerzahler sehr viel Geld gekostet, er hätte auch in die Röhre geschaut. Während alle umliegenden Kommunen bereits mit Highspeed surfen, wären nach dem Willen der SPD in Niddatal noch die nächsten Jahre „trudeln durch die Wetterau“ im Schneckentempo angesagt gewesen.

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